Meine persönlichen Erfahrungen und das Schicksal meiner Familie (wir sind alle Betroffene) haben mich dazu bewogen, die chronisch persistierende Borreliose und die damit im Zusammenhang stehenden zusätzlichen Infektionen als zentrales Thema meiner ärztlichen Tätigkeit zu betrachten. Ich habe mich seit nunmehr 20 Jahren kontinuierlich mit dem Problem der Diagno- stik, Symptomatik und Therapie dieser chronischen Infektion befasst und verfüge inzwischen über einen umfangreichen Erfahrungsschatz. Die Erkrankungen meiner Söhne veranlssten mich dazu, die in Deutschland übli- chen diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen anzuzweifeln und eigene Wege zu gehen. 1989 erkranke mein älterer Sohn an Borreliose. Es dauerte 1 Jahr bis die Ursache erkannt und eine Behandlung mit Penicillin G intravenös vorgenommen wurde. Nach dieser 14 tägigen intravenösen Therapie erholt er sich zunächst. In den da- rauf folgenden 10 Jahren entwickelten sich systematisch weitere vielfältige Symp- tome. Ich ahnte damals nicht, dass sie als Folge der Borreliose zu werten sind un- ter anderem auch deshalb weil die Serologie (Laborbefunde) unauffällig war. 2003 erkrankte mein zweiter Sohn. Bei einem Erguss im Kniegelenk wurde die Diagnose Borreliose sofort in Betracht gezogen. Die Therapie erfolgte jedoch un- terdosiert und ebenfalls nur 14 Tage. 4 Wochen später war das andere Kniegelenk betroffen. Ich stellte nun fest, dass weder die Diagnostik noch die Therapie bisher ausrei- chend war und das die in Deutschland übliche leitliniengerechte Diagnostik und Therapie absolut nicht dazu angetan war, positive Ergebnisse zu erzielen. Meine Initiative führte mich zu Ärzten mit Erfahrungen bei der Borreliosebehand- lung, zur Borreliosegesellschaft, den Selbsthilfegruppen, dem Borreliose- und FSME-Bund und der internationalen Organisation ILADS. Durch den Besuch internationaler Tagungen und das Studium internationaler Lite- ratur konnte ich mein Wissen erweitern. Ich wurde Mitglied der Deutschen Borre- liosegesellschaft, der internationalen Gesellschaft ILADS und verschiedener Patientenorganisationen. Nachdem es mir gelungen war, mich und meine Familie erfolgreich zu behandeln, wollte ich es nicht dabei belassen, sondern generell zur Verbesserung der Situa- tion beitragen. Ich habe eine Sprechstunde für an Borreliose erkrankter Kinder eingerichtet und in den zurückliegenden 10 Jahren ca 400 Kinder größtenteils erfolgreich behandelt. Seit 2013, nach meinem Eintritt in das Rentenalter, behandle ich auf privater Basis in eigener Praxis auch Erwachsene
Praxis Erfahrung Laufbahn Leistungen Labordiagnostik Therapie Kontakt Veröffentlichungen
Borrelioseexpert
Dr. med. Barbara Weitkus Behandlung von Borreliose und anderer durch Zecken übertragener Krankheiten
ILADS International Lyme and Associated Diseases Society DBG Deutsche Borreliose-Gesellschaft e. V
Erfahrung