Borrelioseexpert
Dr. med. Barbara Weitkus Behandlung von Borreliose und anderer durch Zecken übertragener Krankheiten
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Therapieziel Das Ziel der Therapie ist es, durch eine erhebliche Reduzierung der Erregerlast das Immunsystem zu befähigen, die Infektion zu beherrschen. Eine vollständige Eliminierung aller Erreger gelingt nicht. Kriterien für die Auswahl der anzuwendenden Wirkstoffe Persisterformen und Überlebensstrategien der Bakterien erfordern spezifische Antibiotika Die Wirkstoffe müssen in der Lage sein, Zysten zu zerstören, Biofilme zu zerstören, intrazellulär zu wirken, in schlecht durchblutetes Gewebe einzudringen und die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden Erregerspezifischer Einsatz der Antibiotika mit Wechsel alle 4-6 Wochen. Co- und Mischinfektionen erfordern den Einsatz von Antibiotikakombinationen, die sich in ihrer Wirkungsweise ergänzen Die virusinduzierte höhere Pathogenität der Infektionen erfordert den Einsatz von Virostatica  Antihelmintika sollen das Überleben der Bakterien und Viren in Würmern verhindern Protozoen und Babesien erfordern den Einsatz von Antiprotozoika, auch Malariamedikamente. In Deutschland wird hauptsächlich Doxycyclin und Amoxycyclin angewandt. Diese Antibiotika reduzieren zwar die Anzahl der Borrelien im Blut um 90%, gleichzeitig verdoppelt sich aber die Anzahl der Zysten. Dadurch wirkt die Entstehung des chronischen Stadiums begünstigt. wichtige Prinzipien der Therapie: Ausreichend lange behandeln Antibiotikakombinationen verwenden und diese im Verlauf wechseln Therapie möglichst bis zur Symptomfreiheit Individuelle Therapiepläne Führung eines Symptomtagebuchs
Therapie